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Planung und Betrieb einer Brennwert-Heizung
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Datanorm

Wasserinhalt

Die Wasserinhalte in Brennwertgeräten der unteren Leistungsklasse (für Ein- und Zweifamilienhäuser) sind sehr klein (2-5 Liter), deshalb benötigen sie eine Mindestumlaufmenge.

Bei fehlender Mindestumlaufmenge würde der Brenner den Wärmeaustauscher zu stark erwärmen und das Wasser im Wärmetauscher zum Kochen bringen, was diesen zerstören würde.

Darum wird in Brennwertkesseln die Brennstoffzufuhr erst freigegeben, wenn die Mindestumlaufmenge erreicht ist. Wird diese unterschritten, schaltet der Brenner die Zufuhr sofort wieder ab. Je nach Gerätetyp liegt die Mindestumlaufmenge bei 400-600 Litern pro Stunde, bei Gebäuden mit hohem Dämmstandard (Niedrigenergiehäuser) liegt die benötigte Umlaufmenge deutlich darunter (z.B. 200 Liter pro Stunde). Im Teillastbetrieb sind die Mengen noch geringer.

Um diese Mindestumlaufmengen aufrecht zu erhalten, werden in den meisten Fällen Überströmregler eingesetzt.

Zwangsläufig kommt es zu einer Rücklauftemperaturanhebung, wodurch die Kondensationsausbeute stark zurückgeht oder sogar ganz ausbleiben kann. Hierdurch kann der Wirkungsgrad um 5% - 10% zurückgehen.